Hörbuch: Der Hobbit

(Hör-)Buchkritik: Der Hobbit
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Hörbuch: Der Hobbit 

 

In Neuseeland wird bereits eifrig an der Verfilmung von „Der Hobbit“ gedreht. Bevor der erste der beiden Filme Ende Dezember ins Kino kommt widmet Bäckstage dem Hörbuch ein Ohr.

 

In dieser Fantasiegeschichte erzählt J.R.R Tolkien von den Ereignissen, die zeitlich vor der  „Herr der Ringe“ angesiedelt sind. Tolkien, der Professor für Englisch war und 1973 verstorben ist, hat mit „Herr der Ringe“ eines der meistgelesenen Bücher geschrieben. Im Hörbuch erfährt man wie der Hobbit Bilbo Beutlin zum ominösen Ring gekommen ist, der in der später angesetzten Trilogie eine so wichtige Rolle spielt.


Im Hörverlag-Hörspiel von 2009 überzeugt der Sprecher, Gert Heidenreich, mit seinem abwechslungsreichen Erzählstil. Gekonnt setzt er seine prägnante Stimme ein, um für jeden einzelnen Charakter eine klingende Identität zu schaffen. So erlaubt er dem Hörer tief in Welt von Mittelerde einzutauchen. 

 

Der Hobbit Bilbo Beutlin macht sich mit dem Zauberer Gandalf und 13 Zwergen auf den Weg zum Schicksalsberg, um den Schatz der Zwerge aus den Fängen des Drachen Smaug zurück zu holen. Auf dieser beschwerlichen Reise erleben die Freunde ein Abenteuer nach dem anderen und als Zuhörer lernt man viele Wesen und Welten aus den Tiefen von Mittelerde kennen. Gert Heidenreich hat es geschafft, mich volle 653 Minuten (wenn auch nicht am Stück) zu fesseln. Es macht Spass zu hören wie er sich in die einzelnen Charaktere versetzt und diese so zum Leben erweckt.


Das Hörbuch sei jedem „Herr der Ringe“-Fan wärmstens empfohlen. Wer nicht mehr so lange warten kann bis die Filme  2012 und 2013 über die Leinwände flimmern, der kann mit dem „Hobbit“ bereits jetzt Einblicke in die mystische Fantasiewelt bekommen.

 

J.J.R Tolkien hat das Buch vor „Herr der Ringe“ eigentlich für seine Kinder geschrieben, entschloss sich aber nach der Herausgabe von „Herr der Ringe“ dazu, es noch einmal für Erwachsene zu überarbeiten. 


Auch mit dem „Hobbit“ hat er ein Meisterwerk der Fantasieliteratur geschaffen. 


Danny Schwenter / So, 15. Jan 2012