Florence + the Machine – Die Indie-Königin rockte Zürich

Konzertkritik: Florence + The Machine
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© Christoph Gurtner / stagetime.ch

Eine vielfältige, einzigartige Stimme, eingängige Songtexte und eine charakterstarke Persönlichkeit – so zeigte sich Florence Welch, Frontfrau der Band Florence + the Machine am 4. März bei ihrem Konzert im Hallenstadion Zürich. Aus allen Richtungen der Schweiz pilgerten die Indie-Fans nach Zürich, um die Powerfrau während zwei Stunden live zu sehen. Und der Weg hat sich gelohnt: Die Besucher erwartete eine geballte Ladung Indie-Sound der Extraklasse. Hits wie «Hunger», aber auch ältere Songs wie «Shake It Out» oder «What Kind of Man» standen auf der Setlist. 

 

Fotos: Bäckstage / © Christoph Gurtner (Stagetime.ch

 

Mit ihrem schlichten weissen Kleid schien die Sängerin zu Beginn auf der grossen Bühne beinahe unterzugehen. Sobald sie jedoch die ersten Töne sang, erfüllte sie das gesamte Hallenstadion mit einer warmen, fröhlichen Stimmung. Trotz der frischen Temperaturen stand Florence wie immer barfuss auf der Bühne. Und während den kurzen Gesprächen mit dem Publikum zwischen den Songs wirkte die Sängerin unerwartet schüchtern. «Ich singe und tanze lieber. Sprechen ist nicht so mein Ding», erzählt Florence ihren Fans. 

 

Dass sie gerne tanzt, hat wohl jeder sofort bemerkt. So drehte sie sich wild im Kreis oder hüpfte glücklich von einem Bühnenende zum anderen. Um dem Publikum zu zeigen, dass sie keine Nähe scheut, lief die Sängerin dann auch durch das halbe Stadion, um einen Song direkt beim Mischpult zu performen. 

 

Das Konzert war ein echtes Highlight – perfekte Stimmung, grossartige Musik und ein sehr angenehmes Publikum. Der Besuch in Zürich ist Florence + the Machine vollumfänglich gelungen. Freuen wir uns also schon jetzt auf ihren nächsten Auftritt am diesjährigen Openair St. Gallen.

 

Rebecca Hügi / Mi, 06. Mär 2019