Gratis zu The Slow Show im Fri-Son

Verlosung: The Slow Show im Fri-Son
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© Bäckstage

Mit dem dritten Album «Lust And Learn» öffnen The Slow Show aus Manchester ihr Traumland wieder. Traumland, weil man sich in den ausschweifenden Songs so richtig verlieren kann, der dunklen Stimme von Rob Goodwin verfallen und mit der Band das nächste Kapitel ihrer Reise erleben darf. The Slow Show haben schon mit den ersten beiden Alben gezeigt, dass sie die Meister der grossen Emotionen sind, Künstler für wunderbar verschlungene Epen und Dompteur für die Geister in der musikalischen Brust. Die neue Platte geht diesen Weg von tiefgründigen, melancholischem und einzigartigem Indie-/Songwriter-Pop konsequent weiter.

 

Aber über The Slow Show wurde schon sehr viel geschrieben. Lassen wir doch die Band selbst über drei Punkte in der Bandgeschichte sprechen.

 

Wie klingen The Slow Show?

Sänger Rob Goodwin meint: «Als wir angefangen haben, waren wir nicht sehr ambitioniert. Uns war es nur wichtig, Songs zu schreiben, weil wir das Musikmachen geliebt haben. Mit der Zeit haben wir einen sehr filmischen Sound kreiert und ich hoffe, dass die Menschen spüren, dass es aufrichtige Musik ist. Alle Texte sind sehr persönlich und die Musik ist sehr emotional. Jedenfalls hoffe ich, dass sie so wirkt.»

 

Was steckt hinter dem Hit «Dresden»?


Rob meint: «Der Songs ist so dunkel wie er klingt. Der Titel bezieht sich auf den ersten Gig, den wir ausserhalb von Manchester hatten. Es war ungefähr der sechste Gig überhaupt und eine unglaubliche Erfahrung für uns. Wir lieben Dresden. Der Song erzählt aber davon, das erste Mal in einer Band zu sein, auf Tour zu gehen, schlechte Entscheidungen zu treffen, wieder nach Hause zu kommen und sich den Konsequenzen zu stellen. Es ist ein ziemlich düsterer Song. Die erwähnte Zeile ist nicht wörtlich zu nehmen, der Rest des Songs hingegen grösstenteils schon.»

 

Woher kommt der Bandname?


Rob meint: «Wir haben vorher alle in anderen Bands gespielt und als wir The Slow Show gegründet haben, war das Ziel das grossartige Leben einer Band in eine tolle Show zu packen. Für ein paar Wochen haben wir uns The Something Show genannt, aber dann kam Fred (Keyboarder der Band, Anm. der Red.) mit der Idee zu The Slow Show. Ein paar Medienleute haben dann vermutet, dass der Name von einem Song von The National kommt, aber zu der Zeit kannten nicht einmal alle Bandmitglieder The National. Insofern hat das nichts damit zu tun. Es geht in erster Linie darum, eine eher altmodische Show zu bieten und eine Live-Band zu sein.»

 

Alle Antworten stammen aus einem Gespräch, das wir 2015 mit Frontmann Rob Goodwin führen konnten.

 

Rob Goodwin sagt also stellvertretend für die Band, dass sie Musik der Musik wegen machen wollen, um als Band eine gute Zeit zu haben. Vielleicht stapelt er hier etwas tief, denn The Slow Show haben dieses gewisse Etwas, das viele Bands über die ganze Karriere nie finden bzw. herausschaffen können. Live sind The Slow Show zudem faszinierend, weil sie einem das Gefühl geben, sie würden für jeden persönlich spielen. Wer sich überzeugen will, kann das am 25. Oktober im Fri-Son tun.

 

Wir verlosen in Zusammenarbeit mit dem Fri-Son 1 x 2 Tickets.

 

Deine Chance: schreibt eine Mail mit Name und Betreff «Slow Show Fri-Son» an chance@baeckstage.ch. Einsendeschluss ist der 24. Oktober, um 16:00 Uhr.

 

The Slow Show - «Sharp Scratch»

 

 

Bäckstage Redaktion / So, 06. Okt 2019