Blue Balls Night in Zürich ... mit Laurel. Tickets gewinnen.

Verlosung: Laurel in der Amboss Rampe
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Pressebild / © Kamila

Das Blue Balls Festival am malerischen Vierwaldstättersee findet jeweils im Juli statt. Da im Moment aber Pause ist, bringt das Festival für eine Blue Balls Night am 26. Oktober seinen Charme nach Zürich und folgt dem bewährten Weg, auch neue Talente auf die Bühne zu bringen. An der Blue Balls Night steht mit Laurel eine junge Sängerin aus England auf der Bühne, die im Sommer als Support von BOY das erste Mal überhaupt in der Schweiz gespielt hat und dabei einen guten Eindruck hinterlassen hat. Sowohl beim Publikum als auch beim Festival und das wundert nicht. Vor kurzer Zeit ist ihr Debüt «Dogviolet» erschienen und die 24-jährige aus Southhampton liefert ein bemerkenswert reifes Werk. Zuerst fällt ihre leicht rotzige Stimme auf. Ob sie damit cooler wirken möchte und ihre Attitüde auslebt, ist im Grunde egal, es funktioniert. Wenn sie beim Song «All Star» ihre Stimme einsetzt, klingt sie ziemlich brav und doch ist da dieser stylische Touch als wäre die Stimme von Whiskey gegerbt worden. Ist sie vielleicht oder die Stimme ist Laurel so geschenkt worden. Spielt für die Songs keine Rolle.

 

Doch neben der Stimme ist interessant, wie vielseitig die Songs klingen. «Some Mistake» beginnt mit ruhiger Gitarrenbegleitung, steigert sich dann langsam und baut um die Stimme von Laurel eine bluesige Rocknummer auf. Beim Hören von «Dogviolet» flackern immer mal wieder Erinnerungen auf, aber so genau lässt sich nicht eruieren, an wen die Stimme von Laurel konkret erinnert. Aber, und das ist möglicherweise das grösste Kompliment, man hat schon nach kurzer Zeit das Gefühl, die Stimme schon lange zu kennen. Der deutsche Rolling Stone vergleicht ihre Stimme mit einer Mischung aus Taylor Swift und Neil Young und liegt damit ziemlich nahe. 

 

Aber wer ist diese Laurel? Wie gesagt, sie hat im Vorprogramm zu BOY im KKL schon live überzeugt, pflegt eine charmante Rotzigkeit, schön zu hören beim Song «Adored», schliesslich ist sie jung und will die Welt entdecken. Inzwischen lebt Lauren in London und das Debüt hat sie wortwörtlich in ihrem Schlafzimmer aufgenommen und erst den letzten Schliff im Studio vorgenommen. Bereits mit 12 Jahren wusste sie, was sie will. Laurel schriebt erste Songs, damals noch harmlose Songs über Blumen, wie sie selbst sagt. Doch mit der Zeit wurden die Songs frecher, lebendiger und rotziger. Laurel wagte mit 18 Jahren das Abenteuer und zog nach London. Sozial etwas unerfahren, wusste sie anfangs nicht so richtig, wie sie Freunde oder in der Grossstadt ihren Platz finden sollte. Aufgeben war aber keine Option und so sind Erfahrungen aus dieser Zeit bestimmt in ihren aktuellen Sound bzw. ihr Verständnis als Künstlerin eingeflossen. Der Touch ist düsterer geworden, aber nicht traurig. Der Rolling Stone zitiert sie mit «Ich bin zu beschäftigt damit, glücklich zu sein, dass ich keine fröhlichen Songs schreiben kann.» und das scheint auf eine gewisse Ironie hinzuweisen. Laurel ist als Künstlerin interessant, weil sie auf dem Debüt nicht einfach einem Song in 12 Variationen verwurstelt, sondern klare Visionen hat, Songs, die sich abgrenzen und so die Debüt-Platte vielseitig und interessant machen. Laurel ist noch ziemlich am Anfang ihre Karriere, dürfte aber ihren Weg schnell finden und sich in den Köpfen der Musikfans ihren Platz erobern. 

 

Wer Laurel am Blue Balls Festival verpasst hat und sie neu entdecken möchte, kann sich den 26. Oktober reservieren. Dann ist Lauren in der Zürcher Amboss Rampe live zu sehen. 

 

Wir verlosen in Zusammenarbeit mit dem Blue Balls Festival 2 x 2 Tickets

Deine Chance: schreibt eine Mail mit Name und Betreff «Laurel» an chance@baeckstage.ch. Einsendeschluss ist der 23. Oktober 2018. 

 

Laurel - «Lovesick»

 

*  Blue Balls Night mit Laurel

*  26. Oktober 2018

*  Amboss Rampe, Zürich

*  Tickets gibt es via Starticket

 

Bäckstage Redaktion / Do, 27. Sep 2018