Ausnahmetalent Agnes Obel kommt nach Zürich

Verlosung: Agnes Obel in Zürich
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Flyer Just Because

Wie beschreibt man die Musik von Agnes Obel? Soundtrack für erwachsene Märchen im Kopfkino? Virtuose Einöden voller versteckter Schönheit und aufblühendem Leben? Ja, vielleicht. Agnes Obel schafft es mit sehr kargen Mitteln, mal klingt eine Klavierseite frech aus der Reihe, zauberhafte Welten zu kreieren, die irgendwie nur von der fragilen Stärke ihrer berührenden Stimme gehalten werden. Dass genau dieser locker wirkende Spaziergang auf dem Pfad der brachial offenen musikalischen Seele so einzigartig funktioniert und schön ist, zeigt die Klasse von Agnes Obel. 

 

Kein Wunder gilt sie als einer der grössten Exportschlager der dänischen Musik, vielleicht ist sie sogar der prägendste. Das kommt nicht aus dem Nichts. 1980 wurde sie als Tochter einer exzellenten Klavier-Virtuosin und eines Vaters, der ein Fabile für exotische Instrumente pflegte, geboren. Bereits mit sechs Jahren begann sie erste Ausflüge in die Welt der Tasten, später vermischte sich ihr Talent mit der Inspiration aus der Musik des schwedischen Jazz-Pianisten Jan Johansson oder dem Klassik-Komponisten Claude Debussy. Das alles wirkte am musikalischen Fingerabdruck mit, den Agnes Obel entwickelt hat. Irgendwo auf der Kreuzung von Jazz und Klassik, mit einer Prise Folk und Soul. 

 

Entdeckt wurde die heute 39-Jährige verhältnismässig spät, nämlich erst 2010. Über die Plattform MySpace wurde sie entdeckt und schon mit dem Debüt «Philharmonics» positionierte sie sich als fixer Stern an Dänemarks Musikhimmel. Dort ist Agnes Obel bis heute geblieben. Am 21. Februar ist mit «Myopia» das vierte Studioalbum geplant. Die Tour dazu führt sie durch Europa und auch in die Schweiz. Am 5. März spielt das dänische Ausnahmetalent in der Samsung Hall

 

Wir verlosen in Zusammenarbeit mit Just Because 1 x 2 Tickets

 

Deine Chance: Schreibt eine Mail mit Namen und Betreff «Agnes Obel 20» an chance@baeckstage.ch. Einsendeschluss ist der 1. März 2020. 

 

 

Agnes Obel - «Familiar»

 

 

Bäckstage Redaktion / Do, 30. Jan 2020